Foto: Helmut Stampka

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Das Ziel der heurigen Frühlings-und Kulturfahrt der Waldvereinssektion Dreisessel war Eferding und die Burgruine Schaunberg. Bei der von Lydia Saiko organisierten Fahrt konnten auch wieder einige Mitglieder der Sektion Freyung begrüßt werden. Eferding erhielt bereits 1222 Stadtrecht und ist die drittälteste Stadt Österreichs. Bei einer Führung erfuhren die Teilnehmer vieles über Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders interessant war die Pfarrkirche im spätgotischem Stil mit barocken und neugotischen Altären, der „Eferdinger Dom“ wurde bereits 1451-1505 erbaut. Im Schloß der Starhemberger, das bereits im Nibelungenlied erwähnt wurde, konnte der Innenhof besichtigt werden. Das fruchtbare Eferdinger Becken ist auch bekannt für seinen Gemüseanbau. Nach dem Mittagessen in Strohheim wurde die Burgruine Schaunberg besucht. Diese Anlage gilt als die größte Burganlage Oberösterreichs und wurde ca. 1150 erbaut. Im sehenswerten Innenbereich befindet sich der gut erhaltene, 32 m hohe Burgfried, der durch eine Treppe mit 189 Stufen erschlossen wurde. Der Blick geht weit ins Eferdinger Becken bis zum Mühlviertel und wurde von vielen bestiegen. In Schlögen an der Donau wurde der Tag gemütlich beendet.

Bericht: Christa Weber; Fotos: Lydia Saiko und Maria Garnitz - von der Waldvereinssektion Dreisessel

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Eine Wanderung besonderer Art wurde am vergangenen Samstag 24 Mitgliedern der Waldvereinssektion Freyung geboten. Unter Führung des Naturschutzwartes und ehemaligen Biologielehrers Elmar Hartl erfuhren die Teilnehmer auf der zweieinhalbstündigen Wanderung interessante Details über den Kreuzberger Wald. Kurz nach dem Start vom Parkplatz am Sportplatz in Kreuzberg wies der Führer darauf hin, dass hier Wegrinnen (sog. Gleise) vom ehem. „Goldenen Steig“ sowie Spuren von Bergbau bzw. Bergbauversuchen zu sehen sind. Ein Stück weiter erklärte er an Hand von zwei abgebrochenen Zweigen den Unterschied zwischen Fichten- und Tannenzapfen: Erstere fallen vom Baum und die anderen zerfallen am Baum. Auf der weiteren Wanderung kam die Gruppe an mehreren kleinen Teichen -sog. Schwemmen- vorbei, die einst zur Bewässerung der Wiesen-grundstücke dienten. Einen kurzen Stopp gab es auch bei einem Grenzstein des Rechtlerwaldes von Kreuzberg mit der Bezeichnung „G.K.(=Gemeinde Kreuzberg). Dort zeigte Hartl auf einen „Gneis“-Felsen, ein eisenhaltiges Gestein, einst entstanden durch Meeresablagerungen. Angenehm empfanden die Teilnehmer die Wanderung auf dem weichen Boden des Waldes, der zu den schönsten und besten Plenterwäldern Bayerns zählt. Alle Altersstufen stehen nebeneinander, darunter Bäume, die teilweise über 200 Jahre alt sind – wie an den Jahresringen zu erkennen. Auch auf die ersten Blumen und Pflanzen nach dem langen Winter - wie Pestwurz. Immergrün, Waldveilchen, Buschwindröschen usw.- machte der Naturschutzwart die interessierten Teilnehmer aufmerksam. Die gemütliche und lehrreiche Wanderung fand ihren Abschluss bei der Einkehr in einem Freyunger Cafè, wo sich der 1. Vorsitzende Helmut Kaspar bei seinem Naturschutzwart für diese außergewöhnliche Tour bedankte.

Bericht und Fotos: Helmut Stampka

 

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Organisator: 1. Vorsitzender Helmut Kaspar

Teilnehmer: 18 Personen

Einkehr nach dem Kreuzweg bei Café Schmid

Fotos: Helmut Stampka

 

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Wegen idealer Wegeverhältnisse – eine geschlossene, festgefrorene Schneedecke – tauschten 19 Wanderer des Waldvereins Sektion Freyung die Schneeschuhe gegen Schneeketten ein. Unter der Führung von Marita Schiller startete die Gruppe in Ober-

riedelsbach und wanderte zunächst in Richtung Grenzbach. Auf der österreichischen Seite zweigte der Nordwaldkammweg langsam steigend in östlicher Richtung ab. Immer wieder kreuzten Auerhahnspuren den Wanderweg. Aufgrund der Föhnlage bot sich ein spektakuläres Alpenpanorama – vom Ötscher bis weit über die Loferer Steinberge hinaus. Nach einer zweistündigen Wanderung erreichten die Wanderer das Ziel: den 1.379 m hohen Plechý, der höchste Gipfel des Böhmerwaldes sowie des Mühlviertels, bekannt durch die Erzählungen Adalbert Stifters. Das imposante Gipfelkreuz wurde 2014 von den Österreichern aufgestellt. Dort hielt man inne, um Rast einzulegen und die herrliche Landschaft zu genießen bzw. digital festzuhalten. Danach führte der Weg zum Dreiländereck, wieder auf den Nordwaldkammweg übers Steinerne Meer Richtung Dreisessel. Der Adalbert-Stifter-Weg brachte die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die erlebnisreiche Drei-Länder-Wanderung ließ man bei einer Einkehr im Wirtshaus Kani ausklingen.

Bericht und Fotos: Marita Schiller

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Bei Traumwetter auf den Plöckenstein

Unter der Leitung von Marita Schiller wanderte eine 16-köpfige Gruppe der Waldvereins-Sektion Freyung im Dreisesselgebiet. Mit den Schneeschuhen ging es von Oberriedelsbach auf gut markierten Wanderwegen in Richtung Grenzbach. Auf der österreichischen Seite führte der Weg steil bergauf zunächst zum östlichsten Punkt Bayerns, wo man eine kurze Rast einlegte und den herrlichen Blick auf den Alpenhauptkamm genoss. Nach dem Dreiländereck wanderte die Gruppe westwärts auf dem Grenzkamm bis zum Bayerischen Plöckenstein (1.365 m). Das neu aufgestellte Holzkreuz lud zu einem Gipfelfoto ein. Nach einer 20-minütigen Verweildauer mit Brotzeit brachen die Schneeschuhwanderer in Richtung Dreisessel auf. Der Adalbert-Stifter-Steig führte die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurück. Im Wirtshaus zum Rosenberger Gut ließ man die 4-stündige Schneeschuhtour ausklingen.

Bericht: Marita Schiller

Fotos: Dr. Peter Dillinger