Foto: Helmut Stampka

Weiterlesen: Schneeschuhtour auf...

In der ersten Fastenwoche hatte die Waldvereinssektion Freyung gleich zwei Schneeschuhtouren am Programm, organisiert und geführt vom Vorstandsmitglied Marita Schiller. Sie hat in den letzten Jahren schon viele schöne Touren mit den Schneeschuhen durchgeführt und hat auch heuer wieder zwei anspruchsvolle Touren zusammengestellt.

Die erste Tour führte von Altreichenau über Branntweinhäuser und die Brennerin-wiese hinab ins Klausbachtal und zur Michelklause und von dort ging es 140 Höhenmeter hinauf zum 930 m hoch gelegenen Klausgupf. Die Schneeverhältnisse waren gut, auch das Tempo war flott und so erreichten die Tourengeher bereits nach zwei Stunden den Klausgupffelsen. Nach einer kurzen Brotzeitpause machte man sich auf den Rückweg und stieg wieder hinab zur Michelklause, marschierte weiter zur Altreichenauer Kneippstelle am Michelbach und kam nach zwei Stunden wieder in Altreichenau an, wo die 14 Teilnehmern im Café „Kupferkanne“ mit großen Tortenstücken für ihre Strapazen belohnt wurden.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Dr. Peter Dillinger

Weiterlesen: Skiwanderung am 27.1.2018

Skitour über Schwendreut und Oberseilberg

Dank des schneereichen Winters ist es auch heuer wieder möglich, Skiwanderungen zu unternehmen. Hilde Keil hat für die Waldvereinssektion Freyung eine schöne Tour zusammengestellt und startete bei nebligem Wetter in Herzogsreut mit einer kleinen Gruppe hinauf zum ehemaligen Walddorf Schwendreut. Dort angekommen, zeigte sich die Sonne und so verweilten die Teilnehmer kurz an der schönen hölzernen Waldkapelle.  Die Schneeverhältniss waren schwierig, denn teilweise ging man auf einer gefrorenen Schneedecke, dann versank man wieder im tiefen Schnee. Und diese Probleme traten insbesondere bei der Abfahrt durch den Wald von Schwendreut nach Oberseilberg auf. Die Skifahrer haben da einige „Bodwandl“ hinterlassen, aber  es wurde bei den Stürzen niemand verletzt. Auf einer Waldwiese bei Oberseilberg wurde eine Brotzeit eingelegt und der Mörtl Rosa ein Geburtstagsständchen dargebracht. In guter Stimmung und mit neuem Schwung wanderte die Gruppe anschließend weiter über Kaining und Perlesöd nach Freyung-Schönbrunn. Nach dieser anstrengenden 4-stündigen Skitour kehrten die Skiwanderer dann im Café Mörtl ein, wo sich später  auch der 1. Vorsitzende Helmut Kaspar und H. Stampka dazugesellten.

Bericht Helmut Stampka

Fotos: Christl Gibis

Weiterlesen: Fackelwanderung am...

Nachtwanderung

mit Fackeln und Stirnlampen

Den Auftakt in der Veranstaltungsreihe der Waldvereinssektion Freyung bildet jährlich  anfangs Januar die Fackelwanderung. So wurde auch dieses Jahr vom Vorstandsmitglied Hilde Keil und Frau Luise Weiderer eine Route für die Wanderung festgelegt. 25 Vereinsmitglieder starteten vom Stadtplatz weg, ausgerüstet mit Fackeln und Stirnlampen. Ein Sternenhimmel und ein kalter Ostwind begleiteten die Wandergruppe auf ihrem Weg. Über den Pfarrersteig, durch die VdK-Siedlung und am Friedhof vorbei führte der Marsch hinauf zum Wald zwischen Schönbrunn und Perlesöd. Auf der weiteren Tour durch die freie Landschaft pfiff teilweise ein kalter Ostwind den Wanderern ins Gesicht, aber alle waren mit einer warmen Kleidung versehen und genossen so die frische Abendluft. Im Gegensatz zu den anderen Jahren gab es dieses Jahr kaum einen Schnee. Nur am Westhang des Ochsenberges hinab nach Winkelbrunn lag noch etwas Schnee und vor allem war dieses Teilstück stark vereist und entsprechend langsam und vorsichtig mussten sich

Tourengeher bewegen. Von Winkelbrunn aus führte Frau Weiderer dann die Gruppe über eine große Wiese hinab zur alten „Kaininger Straße“ und von dort hinauf nach Perlesöd und auf einem Waldweg zum Friedhof Schönbrunn. Über die Schönbrunner Straße und den Pfarrersteig gelangten die Wanderer schließlich nach einer fast 2 ½-stündigen Tour wieder am Stadtplatz an. Im „Gasthaus zur Post“ kehrte man dann ein und in der gemütlichen Zirbelstube stärkten sich die meisten Teilnehmer und führten noch lange  angenehme Gespräche. Der 1. Vorsitzender Helmut Kaspar dankte den beiden Organisatoren im Namen aller Beteiligten für ihre Arbeit und die Festlegung der schönen und abwechslungsreichen Route.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Helmut Stampka und Dr. Peter Dillinger

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Wanderung bei Langdorf

Bericht von Dr. Dillinger:

Teilnehmer: 7

Route: Fahrt mit der Waldbahn ab Grafenau nach Böhmdorf bei Bodenmais.

Streckenwanderung zum Schwellweiher, einem alten Trifftteich im Wald unter dem Silberberg. Dort kurze Rast, dann weiter nach Brandten, dort Einkehr.

Ab Brandten zur Bahnstation Langdorf beim Dorf Nebelberg. Rückfahrt wieder mit der Waldbahn.

Wanderführerin: Sabine Kraus von der Sektion Langdorf

Fotos: Dr. Dillinger

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Herbstwanderung am Grenzkamm der Bayerwaldberge

Einen „Goldenen‘“ Oktobertag hatte die 25-köpfige Wandergruppe der Waldvereinssektion Freyung, als sie eine Tour über einige Bayerwaldgipfel machte. Ausgesucht und geführt hatte diese anspruchsvolle Wanderung der Mitterdorfer Wanderführer Hubert Gibis. Nach einer Busfahrt ins Nationalparkgebiet starteten die Teilnehmer von der Racheldiensthütte hinauf über die Mühlbuchethänge zur 270 m höher gelegenen Felsenkanzel und von dort ging es leicht bergab zum Rachelsee. Diese Etappe war angenehm zu marschieren, denn der Waldboden war

„gepolstert“ von dem trockenen Laub des Herbstwaldes und bei kleinen Lichtungen hatte man einen schönen Ausblick auf den bunten Herbstwald und die nähere Umgebung. Am Rachelsee, einem der Gletscherseen im Bayerischen Wald, wurde eine kurze Trinkpause eingelegt, dann

stieg die Gruppe über den alten Wanderweg am Ostrand des Sees zur Rachelkapelle hinauf.

Dort genossen die Teilnehmer den herrlichen Ausblick auf den Rachelsee und den Rachelgipfel. Anschließend wurde nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg der Hauptwanderweg erreicht.

Ab hier ging die Tour dann weiter in Richtung Osten und nach einem 1,2 km langen Marsch auf einem schmalen Pfad zwischen hohem, trockenen Gras wurde der Grenzstein 25 erreicht und dort legte die Gruppe dann eine längere Ruhepause ein. Gut erholt machte man sich dann auf den Weg zum Plattenhausenriegel. War anfangs der Grenzpfad noch trocken, so mussten auf dieser drei Kilometer langen Etappe bis zum Berggipfel auch ein Hochmoor mit vielen nassen Stellen durchquert werden. Am Plattenhausenriegel war dann in 1372 m Höhe der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Die baumlose Gegend ermöglichte einen weiten Blick in die umgebende Landschaft. Besichtigt haben die Teilnehmer auf dieser Bergkuppe auch die Absturzstelle der beiden tschechischen MIG-Düsenjäger im Jahre 1963, bei dem 2 Piloten ums Leben kamen.

Bei einem wolkenlosen Himmel und angenehmer Temperatur wurde dann die letzte Etappe dieser Tour angegangen. Sie führte über den Großen und Kleinen Spitzberg zu den „Blauen Säulen“ und vorbei an der grünen Glasarche zum Lusenparkplatz. Dort endete nach einem 15,5 km langen Marsch die Wanderung und die Teilnehmer kehrten nach einer kurzen Busfahrt anschließend noch in Waldhäuser ein, stärkten sich wieder und führten noch angenehme Gespräche. Eine kleine Gruppe ließ es sich nicht nehmen, auch noch den  3,5 km langen Weg über den Waldhäuserriegel zum Gasthaus zu Fuß zurückzulegen. 1. Vorstand H. Kaspar und Ehrenmitglied Dr. P. Dillinger bedankten sich im Namen aller Teilnehmer beim Wanderführer Hubert Gibis für die Planung und Führung dieser wundervollen Tour.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Helmut Stampka und Marita Schiller