Foto: Helmut Stampka

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Eine anspruchsvolle und ausgedehnte Wandertour organisierte der Wanderwart Hubert Gibis für die Mitglieder der Waldvereinssektion Freyung. Eine Gruppe von

20 Personen begleitete den Wanderführer bei herrlichem Wanderwetter auf dieser Tour durch den bunten Herbstwald im „Mauther Forst“.

Vom Start beim Freilichtmuseum führte der Weg am Reschbach entlang hinauf zur „Alten Klause“. Anschließend ging es weiter auf dem unmarkiertem „Zametzer Steig“ am Südhang des „Farrenberges“ zur „Schwarzbachklause“. Nur eine kurze Trinkpause wurde dort eingelegt und dann marschierte die Gruppe weiter auf dem „Kapellenweg“ zur 1315 m hoch gelegenen „Steinfleckhütte“ auf einer Felsenhalde des Steinfleckberges. Das schöne Wetter ermöglichte den Wanderern an dieser Stelle einen herrlichen Blick auf den „Lusen“ und den „Hohen Filzberg“ und so legte man auch eine längere Brotzeitpause ein.

Gut erholt von dem bisher acht km langen Marsch wanderte die Gruppe anschließend zum „Kirchlingerstand“, dem Quellgebiet des „Kleinen Schwarzbaches“, welcher ehemals als Waldweide genutzt wurde. Ab hier führte die Tour dann steil abwärts, zunächst zur Mündung der „Langfilzseige“ in den „Kleinen Schwarzbach“, dann auf dem „Lusensteig“ bis zur Einmündung des Kleinen Schwarzbaches in den Reschbach. Ein kurzes Stück bachaufwärts und dann noch auf der Straße weiter erreichte die Gruppe nach einer 14 km langen Wanderung und einer Gehzeit von sechs Stunden ihr Ziel, das Freilichtmuseum in Finsterau. Dort konnten sich die Wanderer von der langen Tour bei gutem Essen und Getränken wieder schnell erholen.

Bericht: Helmut Stampka, Fotos: Hubert Gibis

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Die Anfahrt erfolgte mit Pivat-Pkw´s, nachdem es mit der Waldbahn (wie ursprünglich geplant) Unsicherheiten gegeben hat, ob ein Zug oder Ersatzbus eingesetzt wird oder ob die Fahrt überhaupt stattfindet.

Startpunkt der Wanderung war am Bahnhof Nebelberg-Langdorf der Waldbahn-strecke Zwiesel-Bodenmais. Die Tour führte nach Langdorf und von dort erfolgte der Aufstieg zum „Schönecker Riegel“ mit seinem Aussichtsturm auf einem neu gestalteten Kreuzweg. Sabine Kraus war an der Einrichtung dieses neuen Kreuzweges maßgeblich beteiligt. Nach der Turmbesteigung erfolgte der Abstieg nach Schöneck und auf dem Berggrat weiter nach Waldmann. Dort hat die Familie Kraus die Wanderer mit einem Reindlessen - also einem hervorragenden Schweinsbratl - und Getränken verwöhnt.

Bericht und Fotos: Dr. Peter Dillinger

 

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Unter Regenwolken starteten 16 Mitglieder der Sektion Freyung ihre Wanderung zu den sog. Poschinger Schachten. Vorbei am Frauenauer Trinkwasserspeicher erreichte man via Schachtenstrasse und Judenweg den Verlorenen Schachten, welcher direkt an der Landesgrenze gelegen ist. 2. Vereinsvorsitzender Hans Keil hatte die Wanderung organisiert und geführt. Der Regen wich Nebel und so erschienen die wenigen dort verbliebenen Baum-Methusalems und Seegraswiesen noch mystischer denn sonst. Die Waldweide wurde im Zeitraum 1829 bis 1963 genutzt

Der Zufall wollte es, dass Mitglieder der Frauenauer Sektion ein Wochenende in der dortigen Schachtenhütte verbrachten; so konnten sich die Mitglieder am gemütlichen Ofen und am Lagerfeuer im Freien während der Brotzeit aufwärmen.

Ein Steig führte die Wanderer weiter zum Almschachten, auch Frauenauer Alm genannt. Hier wich der Nebel der Sonne und die hier zahlreichen, teils schon recht herbstlich gefärbten Ahorne waren ein geduldiges Fotomotiv. Der Almschachten gehörte, wie auch der Verlorene Schachten, zum Oberfrauenauer Glashüttengut. Bewirtschaftet wurde er von 1773 bis 1920.

Die sog. Hochschachtenstrasse führte die Wanderschar talwärts zurück, wo im Gutsgasthof Oberfrauenau Einkehr gehalten wurde.

Bericht Dr. Peter Dillinger

Foto: Dr. Dillinger

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Wanderungen auf der „Plose“ und am „Keschtenweg“ in Südtirol

Der 4-Tagesausflug nach Brixen als Hauptveranstaltung 2019 der Bayer. Waldvereins-Sektion Freyung war wieder einmal ein besonderes Erlebnis für die Vereinsmitglieder. 45 Personen, darunter auch mehrere Mitglieder der Waldvereinssektion Dreisessel, nahmen an diesem Ausflug teil. Organisator und 2. Vereinsvorsitzender Hans Keil, unterstützt von seiner Frau Hilde, hatte für vier Tage schöne und anspruchsvolle Wandertouren ausgesucht und mit weiteren Ausflügen und Besichtigungen ein tolles Programm zusammengestellt. Vorstandsmitglied Marita Schiller führte bei schwierigen Touren die „Elite-Wandergruppe“ und fleißige Frauen der Sektion hatten für das leibliche Wohl der Ausflügler gesorgt: Leckere Kuchen, aber auch Wurst und Gebäck waren ausreichend vorhanden und der Kaffee wurde vom Busunternehmen Thuringer gespendet. So ersparten sich die Ausflügler das Geld für das Mittagessen.

Schon auf der Hinfahrt nach Brixen wurde in Innsbruck ein Zwischenstopp eingelegt und die Bergisel-Schanze besichtigt. Als die Gruppe mit dem Lift am höchsten Punkt der Schanze ankam, bot sich ihnen ein eindrucksvolles Bild. Weit unten im Tal die Stadt Innsbruck und direkt vor Ihnen die mächtige Schanze mit den Tribünen für die Zuschauer.Bei dieser Sportanlage befand sich auch ein kleiner Park mit einer imposanten Statue von Andreas Hofer, dem Freiheitskämpfer Tirols.

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Radltour zum Plöckensteiner See (Plešné jezero, Cz)

Bei der zweiten Radltour der Waldvereinssektion Freyung in diesem Jahr hatte der Vereinsvorsitzende Helmut Kaspar eine der bisher anstrengendsten Strecken ausgewählt: Vom Start in Nové Udoli (Neuthal) in 830 m Höhe mussten die Radler 270 Höhenmeter überwinden, um zum Plöckensteiner See zu gelangen. Trotzdem schafften es alle 18 Teilnehmer mit oder dank ihren E-Bikes. Seit es diese mit einem Motor ausgerüsteten Fahrräder gibt, hat sich die Vereins-Radlergruppe vergrößert und es macht offensichtlich viel Spaß, mit geringen Körperkräften steile Anstiege zu überwinden.

Von Neuthal fuhr die Gruppe zunächst nach Tusset (Stožec) und von dort hinauf zum Schwarzenberger Kanal (Schwarzenberský kanál). An diesem Kanal radelte man einige Kilometer entlang Richtung Neuofen (Nová Pec). Dann verließen die Radler den Schwemmkanal und fuhren die steile Strecke hinauf zum Plöckensteiner See. Trotz Motorunterstützung war hier eine gewisse Kondition notwendig, um diesen Anstieg zu schaffen. Am See angelangt wurde eine Erholungspause eingelegt.

Erfrischt und guter Laune ging es anschließend wieder hinunter zum Schwarzenberger Schwemmkanal und an diesem wurde weiter geradelt bis Nová Pec. Dort erfolgte ein längerer Zwischenstopp und die Gruppe erholte sich im Restaurant bei einem guten Essen und einem kühlen Getränk. Auf dem Rückweg fuhren die Radler auf dem geteerten Talweg über Černý Křiž (Schwarzes Kreuz) und Tusset wieder zurück nach Nové Udoli.

Nach einer fast 6-stündigen Fahrt (incl. Pausen) mit einer Gesamtstrecke von 51 km erreichte die Gruppe wieder ihren Ausgangspunkt in Nové Udoli, von wo mit den Privat-Pkws die Rückfahrt angetreten wurde. Dank des guten Wetters und der anspruchsvollen und schönen Strecke waren die Teilnehmer sehr zufrieden und bedankten sich zum Abschluss bei Ihrem Vorsitzenden.

Bericht Helmut Stmpka

Fotos: Christl Gibis und Hubert Gibis