Foto: Helmut Stampka

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Wandern am Naturerlebnispfad im Tal der Mühlen

Einen sonnigen Frühlingstag hatten 20 Wanderfreunde der Waldvereinssektion Freyung bei ihrer Wanderung an der „Wolfsteiner Ohe“ zwischen der Göschlmühle und der Heiblmühle. Das Vorstandsmitglied Rita Weiß organisierte diese Route, die als „Naturerlebnispfad“ ausgeschildert und mit zahlreichen Informationstafeln ausgestattet ist.

Nach einer kurzen Anfahrt mit Privat-Pkws von Freyung zum „Kapellenhof“ bei Wittersitt marschierte die Gruppe von der Wirtschaft hinunter zur Wolfsteiner Ohe. Von dort ging es zunächst flußaufwärts zur Göschlmühle, einst im Besitz des Hochstifts Passau. An der Mühle werden heute nur noch ein Säge- und Elektrizitätswerk betrieben. Ab der Mühle führte der Weg dann linksseitig flußabwärts der Ohe über die Auwiese, die Scherwiese und durch das Dorf Marchetsreut zur Messerschmidtmühle. Dort wurde eine kurze Rast eingelegt. Auf dem weiteren Weg gingen die Wanderer vorbei am 18.000 Quadratmeter großen Jugendzeltplatz

Messerschmidtmühle mit seine 5 Holztipis (betrieben von der Diözese Pasau) und erreichten bald den Ort, wo einst die „Pfefferlmühle“ stand. Heute ist von der Mühle, die um 1600 von Linhart Pfefferl erbaut wurde, nichts mehr zu sehen. 2013 errichtete der Fremdenverkehrsverein Perlesreut bei der einstigen Mühle eine Brücke über die Wolfsteiner Ohe. Über diese Brücke wechselten die Wanderer auf die linke Seite des Baches und nach einem zwei Kilometer langen Marsch erreichten sie die „Heiblmühle“. Von dort fuhren fünf Teilnehmer zurück zum Kapellenhof, die anderen Tourengeher machten sich auf den Rückweg flußaufwärts der Wolfsteiner Ohe. Vorbei am Rodlhof und wieder zurück auf dem Weg zwischen Pfeffermühle und Messerschmidtmühle überquerten sie nördlich der Hammermühle den Bach und ein kurzes Stück bergauf erreichten sie nach einer 4-stündigen Gehzeit den Ausgangspunkt am Kapellenhof.

An diesem schönen Ausflugslokal wurde Einkehr gehalten. Die neue 1. Vorsitzende Marita Schiller bedankte sich dort bei der Wanderführerin Rita Weiß für die Organisation und die gute Auswahl dieser schönen Tour.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos:   Helmut Stampka

Foto Brücke: Marita Schiller

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Zur Paterlhütte im Kreuzberger Wald

Wanderung des Waldvereins Freyung

Standorte alter Glashütten, alter Säumerpfade und alter Naturdenkmäler zeigt der Naturschutzwart der Waldvereinssektion Freyung Elmar Hartl in der Regel den Teilnehmern bei seinen Wanderungen durch Wald und Flur. So auch bei seiner neuesten Wanderung im Kreuzberger Wald. Drei Ziele peilte Herr Hartl bei dieser Wanderung an: eine Denkmal, das an der Stelle eines Jagdunfalls im Jahr 1917 errichtet wurde, ein alter Grenzstein mit zwei verschiedenen Nummern und den Standort einer ehemaligen Glashütte im Hundswinkel.

Am Parkplatz der Sportanlage in Mauth begann die Wanderung in südöstlicher Richtung durch den Kreuzberger Wald. Nach einer kurzen Strecke auf dünn beschneiten Waldwegen erreichten die 14 Teilnehmer das erste Ziel der Wanderung, das Denkmal „Mater Dolorosa“, welches an der Stelle errichtet wurde, wo im Jahre 1917 ein Vorfahre des bekannten Hilz-Geschlechtes bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen ist. Es ist ein schönes und beeindruckendes Denkmal, das man in einer solchen Umgebung kaum einmal zu sehen bekommt und normal auch nicht erwartet.

Am zweiten Ziel angekommen bekamen die Wanderer einen alten Grenzstein zu sehen, der kuiroser Weise zwei Nummern hatte. Der Naturschutzwart deutete dies wie folgt: Auf der einen Seite weist der Grenzstein auf die Grenze des Kreuzberger Waldes hin mit der Markierung „GK 52“. Die Rückseite verwies dagegen auf den Eigentümer des Nachbargrundstückes (Hilz) mit der Nummer 38. Nach einem kurzen Stopp marschierte die Gruppe dann weiter zum interessantesten Ziel der Wanderung im sog. Hundswinkel. Dieser Name weist nach Ansicht des Naturschutzwartes auf einen Bergbau hin. Denn früher hatte man zum Materialtransport im Bergbau Hunde eingesetzt, heute machen diese Arbeit die „Loren“. So versteht man auch bei dem Sprichwort „Da liegt der Hund begraben“ in Wirklichkeit „Da liegt der Schatz begraben“. Deutliche Hinweise auf einen Glashütten-Standort waren nicht zu erkennen. Aber auf einem unbewachsenen flachen Hügel waren kleine Bruchstücke von Glasschmelzhäfen (Behälter, in denen das Material zur Glasherstellung geschmolzen wird) und Abfall aus einer Perlenproduktion zu sehen, was bedeutet, dass hier einmal eine „Paterlhütte“ (eine Glashütte, die Glasperlen erzeugte) stand.

Die Teilnehmer bedankten sich beim Naturschutzwart für die interessanten Erläuterungen und die schöne Wanderung durch den Kreuzberger Wald und traten den Rückweg nach Mauth an, wo im Gasthof Fuchs eingekehrt wurde.

Bericht: Elmar Hartl u. Helmut Stampka

Fotos: Marita Schiller

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Treffpunkt war der Parkplatz bei der St. Gunther-Kapelle in Freyung-Oberfeld. Dort startete die 14-köpfige Gruppe, ging zunächst am Waldrand des Bannholzes entlang und dann hinunter zur Forststraße, an der der Kreuzweg angelegt wurde. Im letzten Teilstück vor der ersten Station mussten die Teilnehmer noch durch tiefen Schnee stapfen und auch auf dem Kreuzweg selbst lagen noch Schneereste. Am Ende des Kreuzweges bei der 14. Station steht die bekannte Brücklmayr-Kapelle. Auf dem Kreuzweg wurde von den Teilnehmern der Leidensweg Christi vorgelesen.

Von der Brücklmayr-Kapelle gingen die Teilnehmer dann weiter auf dem Waldweg bis zur Bayerwaldstraße, dann über den Birkenweg zum Café Schmid an der Böhmerwaldstraße. Dort erfolgte eine kurze Einkehr.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Helmut Stampka

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Traumhafte Winterwanderung auf den Rachel

Der meteorologische Frühlingsbeginn hielt eine ambitionierte achtköpfige Gruppe des Bayerischen Wald-Vereins der Sektion Freyung nicht davon ab, eine letzte Winterwanderung zu unternehmen, und zwar auf den 1.453 m hohen Rachel, die höchste Erhebung im Nationalpark Bayerischer Wald. Organisiert und geführt wurde die Wanderung von der neuen Vereinsvorsitzenden Marita Schiller.

Bei traumhaftem Wetter und optimalen Bedingungen schnallten sich die Wanderer spezielle Spikes unter die Bergschuhe, die auch bei pickelhartem, teils vereistem Untergrund genügend Grip gaben. Ausgangspunkt war Deutschlands kältester Ort, Klingenbrunn Bahnhof bei Temperaturen von – 2 °C. In der ersten halben Stunde führte der Wanderweg mit der Markierung „Bärlapp“ entlang der rauschenden Flanitz, ein perfektes Aufwärmtraining. An der Schutzhütte Emeiriegel legte man eine kurze Trinkpause ein, bevor in einem stetigen Bergauf die insgesamt ca. 750 Höhenmeter überwunden werden mussten. Franz Uhrmann, selbst ein renommierter Wander- und Waldführer, wies die Teilnehmer immer wieder auf interessante Tierspuren hin, wie z. B. frisch gehackte Höhlen von Schwarz- und Buntspecht oder Losungen von Luchs und Auerhuhn.

Der Klingenbrunner Rachelsteig ist einer der schönsten, aber auch anstrengendsten Wege auf den Rachel und erfordert gute Kondition. Nach einem zweieinhalbstündigen mühevollen Aufstieg wurde die Gruppe auf dem Gipfel mit einem sagenhaften Rundblick auf die markanten Erhebungen des Bayer- und Böhmerwaldes belohnt: vom Hochficht bzw. Dreisessel über Lusen bis zum Mittagsberg, Osser, Arber und Geißkopf.

Nach einer mitgebrachten Brotzeit, die auf dem Plateau des Waldschmidthauses verzehrt wurde, trat man den Rückweg auf dem gleichen Wanderweg an. Der anschließende Einkehrschwung im Café Würzbauer in Spiegelau rundete die insgesamt 5-stündige Tour ab.

Bericht: Marita Schiller

Fotos: Marita Schiller

Traditionelle Aschermittwochswanderung der Waldvereinssektion Freyung

 

Bei herrlichem Wetter traf sich die Waldvereinsfamilie der Sektion Freyung zu ihrer schon traditionellen Aschermittwochswanderung rund um Freyung. Diesmal führte die Wanderung über die Passauer Straße entlang des Rad- und Fußweges nach Ort. Unter Führung von Edna Kinadeter wanderte man hinauf zum Marterberg und schließlich durch den Wald nach Falkenbach. Von dort ging es dann wieder zurück Richtung Geyersberg, vorbei am neuen Waldkindergarten und der Bergstation des Skiliftes, durch die Feriensiedlung Solla nach Freyung. Eingekehrt zum obligatorischen Fischessen wurde dann im Gasthaus Brunnhölzl. Zahlreiche Mitglieder der Sektion, die bei dieser doch zweieinhalbstündiger Wanderung nicht dabei waren, nutzten die Gelegenheit wenigstens zu einem gemeinsamen Zusammentreffen. 2. Vorstand Elmar Hartl bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für ihr Kommen und wies gleichzeitig auf die nächste Winterwanderung der Sektion am 11.03. hin. Diese führt unter der Leitung der neuen Vorsitzenden Marita Schiller auf den Rachel.

Bericht: Edna Kinadeter

Foto: Edna Kinadeter