Foto: Helmut Stampka

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Naturschutzwart Elmar Hartl von der Waldvereinssektion Freyung organisierte und führte

diese Auftaktwanderung der Saison 2018. Es war ein sonniger und warmer Frühlingstag, als

die 20-köpfige Wandergruppe bei der Schrottenbaummühle im Oberen Ilztal startete.

Am Ostufer der Ilz, einer der wenigen Wildbäche Deutschland, ging es flussaufwärts Richtung Schneidermühle. Viele Paddler fuhren auf der schnell fließenden Ilz flussabwärts und grüßten zur Wandergruppe hinüber. Naturschutzwart Hartl zeigte den Teilnehmern die ersten Waldblumen, die nach dem langen Winter nun zu sehen waren. Bei der Abzweigung nach Hangalzesberg, wo der Schirmbach in die Ilz  mündet,  führte er die Gruppe zu einem Ihnen bis dahin nicht bekannten Burgstall. Hartl erklärte, dass hier in früheren Zeiten wahrscheinlich eine kleine Holzburg stand. Es waren keine Ruinen mehr zu sehen, aber um den Felsenhügel konnte man noch die Spuren eines Burggrabens erkennen. Eine kurze Strecke weiter erreichte die Wandergruppe anschließend die Schneidermühle, wo eine kurze Trinkpause eingelegt wurde. Danach trat man den Rückweg an und am Westufer der Ilz ging es flussabwärts wieder zur Schrottenbaummühle. Dieser Wanderweg war nicht so angenehm, denn es war ein stetes Auf und Ab. Dafür konnten die Wanderer mächtige Felsformationen bestaunen und unterwegs gab es an einer Halbkapelle auch einen kleinen Rastplatz. Allmählich rückte wieder die Schrottenbaummühle ins Blickfeld und über eine Holzbrücke kamen die Wanderer zum Ausgangspunkt, wo noch Einkehr gehalten wurde.

Bericht und Fotos:Helmut Stampka

 

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11. Kreuzwegandacht im winterlichen „Bannholz“

An der vom Vorsitzenden Helmut Kaspar organisierten Kreuzwegandacht in der Leithe haben auch dieses Jahr wieder viele Mitglieder der Waldvereinssektion Freyung  teilgenommen. Bei schönem Wetter mit winterlichen Temperaturen marschierte die Gruppe von der St. Gunther-Kapelle am Oberfeld ins sog. „Bannholz“ hinunter  zum Forstweg zwischen der Leithenstraße und der Brücklmayr-Kapelle, an den vor elf Jahren die Kreuzwegstationen von der Leithe verlegt wurden. Dort  las an jeder der 14 Stationen ein anderes Mitglied  einen Teil der Leidensgeschichte Christi. Gebetet, meditiert und gesungen wird dabei überwiegend nach der vom Bischöflichen Seelsorgeamt Passau herausgegebenen Broschüre „Den Weg mit Jesus gehen“. Auch wenn der Waldweg noch mit Schneeresten bedeckt war, so war es für alle Teilnehmer  wieder ein schönes Erlebnis, in der Stille des Waldes die besinnlichen Texte zur Passion zu hören.

Bericht und Foto: Helmut Stampka

 

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Skitour um den Almberg

Einer eisigen Kälte und einem steifen „Böhmwind“ mussten die Tourengeher trotzen, als sie mit ihren Skiern eine Rundwanderung um den Almberg bei Mitterfirmiansreut machten. Auch mit dem Schnee gab es Probleme, denn wegen des starken Windes lagen auf den freien Strecken viele Schneeverwehungen, die von den Teilnehmern  durchquert werden mussten. Aber die kleine Wandergruppe der Waldvereinssektion Freyung war hart im Nehmen und mit dem frischgebackenen Wanderwart Hubert Gibis hatten sie einen geprüften und erfahrenen Wanderführer zur Seite.

Vom Parkplatz in Mitterfirmiansreut ging die Fahrt gleich hinunter zur Landesgrenze und weiter nach Hinterfirmiansreut und nach Überquerung der Staatsstraße erreichte man den kleinen Bach „Scheureckbergseige“. Diesem Wasserlauf marschierte die Gruppe am Westhang des Almberges entlang, überquerte die Abfahrt des langen Almbergliftes und gelang schließlich zum Almbergfelsen in 1.020 m Höhe.

Dort genoss man den schönen Rundblick, wanderte dann weiter über die Abfahrt am Südhang des Almberges und nach einer kurzen Strecke durch den Wald wurde die Skiabfahrtstrecke am Osthang überquert. Im letzten kurzen Abschnitt ging des flott hinab ins Dorf Mitterfirmiansreut, wo die Tourengeher nach einer vierstündigen Wanderung im Gasthaus „Zur Alten Schule“ Einkehr machten und sich von den Strapazen wieder schnell erholten.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Hubert Gibis

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Von der Kreuzbachklause zum Hochstein

Ausgangspunkt der Winterwanderung der Waldvereinssektion Freyung war der Parkplatz gegenüber der Kreuzbachklause. Wegen quer liegender Bäume auf dem Rundweg um die Klause entschied Wanderführerin Marita Schiller, das erste Stück auf der Forststraße zu gehen. Tief verschneit und zunächst noch im Nebel ging es dann rechts abbiegend auf dem markierten Fernwanderweg E 6 anfangs noch relativ flach, dann langsam steiler bergauf. Nach kurzer Gehzeit lichtete sich der Nebel, man sah sogar vereinzelt blaue Fenster am Wolkenhimmel. Auf diesem schmaleren Pfad wanderte die Gruppe im dichten Wald, bis sie nach einigen Höhenmetern die Dreisessel-Straße erreichte und diese überquerte.

Ein wunderschöner Weg führte jetzt die 17 Teilnehmer steil nach oben. Hier lohnten sich schon die ersten Blicke zur Seite, denn der Böhmerwald gab seine Schönheit in ganzer Winterpracht preis. Der Weg hier ist die sogenannte Nordvariante des Goldsteigs und befindet sich auf dem nordöstlichen Teil des Dreisessel-Hochstein-Massivs. Eine Weile später verließen die Wanderer den Wald, die Bäume wurden lichter und die abgestorbenen „Rannen“ tauchten dick, in Eis gehüllt, vor ihnen auf. Hier auf der Nordseite hat die Sonne fast gar keine Kraft und alles ist tiefgefroren. Das Wechselspiel von Wolken, Sonne und Nebelschwaden innerhalb Minuten war ein Winterwetterschauspiel der besonderen Art und belohnte die Wanderer für den anstrengenden Aufstieg. Unterhalb des Hochsteins rastete die Gruppe und ließ sich die Brotzeit gut schmecken.

Über die Nepomuk-Neumann-Kapelle am Fuße des Hochsteins brachen die Winterwanderer in westlicher Richtung auf dem markierten Wanderweg Nr. 8 zum Abstieg auf. So erreichten sie bald wieder dichteren Wald und bergab war der Weg von den vielen Tourengehern gut „präpariert“. Einzige Schwierigkeit waren die vielen „Schnee-Wannen“, die Konzentration und Geschicklichkeit erforderten. Im unteren Drittel folgten sie rechts abbiegend einer Forststraße, die sie wieder auf den E 6 und somit zum Parkplatz an der Kreuzbachklause führte. Die traumhafte Winterwanderung auf den Hochstein ließen die Mitglieder des Waldvereins bei einem Einkehrschwung in Altreichenau ausklingen.

Bericht: Marita Schiller

Fotos: Dr. Peter Dillinger

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Bei schönem Winterwetter und guten Schneeverhältnissen konnte heuer die schon zur Tradition gewordene Aschermittwochwanderung mit Edna Kinadeter durchgeführt werden. 17 Mitglieder der Waldvereinssektion Freyung nahmen an dieser Wanderung teil. Vom Kurhaus in Freyung wanderte die Gruppe in einem dem Alter entsprechenden gemütlichen Tempo die Bahnhofstraße entlang, über den Galgenhügel zur Eishalle in Solla und am Waldweg zum Wanderparkplatz bei Falkenbach. Dort machte man kehrt Richtung Geyersberg, marschierte auf dem gut geräumten Wanderweg bis zur Abzweigung zum Baderstein, schwenkte dann nach links zur Ortschaft  Ort und auf dem Gehsteig neben der Passauer Straße gelangte die Gruppe schließlich wieder nach Freyung. Dort kehrte man im Passauer Hof ein und ließ sich das „Fastenessen“ mit Kabeljau und Brathering gut schmecken.

Bericht und Fotos: Helmut Stampka