Foto: Helmut Stampka

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Fackelwanderung im Schneegestöber

Auch die diesjährige abendliche Wanderung mit Fackeln und Stirnlampen wurde wieder vom Vereinsmitglied Luise Weiderer organisiert und geführt. Nach dem Start bei der Pfarrkirche Freyung wanderte die Gruppe entlang der Passauer Straße in Richtung Ort. Bei der Mostschänke Gais wurden die Fackeln angezündet und die Stirnlampen angelegt. Dann wurde im tiefen Schnee und bei Schneegestöber weitergewandert hinauf zum Marterberg und nach einer kurzen Strecke wieder hinunter nach Ort und beim Mac Donald vorbei nach Falkenbach.

Dort wurde im Café und Bierstüberl Michal eingekehrt. Nachdem die Wandergruppe ihre nassen Anoraks abgelegt hatte, genoss man in der warmen Stube die gute Brotzeit, das frische Bier und den wohlschmeckenden Wein. Die Stimmung war gut und so blieb man zwei Stunden bei angeregten Gesprächen im Lokal sitzen. Bei der Busfahrt zurück nach Freyung bedankte sich das Vorstandsmitglied Helmut Stampka - die beiden Vorsitzenden waren verhindert - bei Frau Weiderer für die gute Organisation und die Auswahl der schönen Route, was bei den schwierigen Schneeverhältnissen nicht einfach war.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Helmut Stampka und Dr. Peter Dillinger

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Teilnehmer: 27 Personen

Wanderführer: Dr. Peter Dillinger

Organisatoren: Dr. Peter Dillinger und Edna Kinadeter

Wetter: Blauer Himmel über Nebel im Tal

Hinfahrt: mit Privat-Pkw vom Parkplatz Landfuxx zum Hohenauer Weiher

Wanderung: Hohenauer Weiher, Salulorn, Aussichtsturm bei Saulorn, Bierhütte,

Haslach, Hohenauer Weiher.

Gesamtstrecke: 8 km, Gehzeit: 2:45 Stden

Fahrt mit dem Auto nach Hohenau, Einkehr im „Gasthof Schreiner“ (22 Pers.)

Rückfahrt mit Privat-Pkw´s von Hohenau nach Freyung

Kurz-Bericht: Stampka.

Fotos Dr. Peter Dillinger und Helmut Stampka

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Bei durchwachsenem Wetter wanderte der neue Wanderführer der Waldvereinssektion Freyung Hubert Gibis mit 22 Vereinsmitgliedern fünf Stunden im Bereich Mauth, Tummelplatz und Freilichtmuseum. Ausgangspunkt war der Parkplatz „Jägerstraßl“ am Reschbach bei Mauth. In gemütlichem Tempo ging es anfangs entlang des Steinbaches bis zur Steinbachklause, wo von 1910 bis 1914 die Kgl. Schützengilde Mauth ihr Schützenheim hatte. Der weitere Wanderweg zum Tummelplatz war etwas anstrengender und kurz, aber steil hinauf ging es dann zum „Großallmeyerschloß“. Wegen der schlechten Sicht hielt man sich auf diesem Felsengipfel in 1196 m Höhe nicht lange auf, sondern stieg wieder hinab zum Tummelplatz, wo eine halbstündige Rast einlegt wurde. Anschließend bestieg die Gruppe den zweiten Berggipfel, den Sulzriegel“. Dieser 1260 m hohe Berg kann nur zu bestimmten Zeiten „angewandert“ werden und es gibt auch keinen beschilderten Wanderweg. Da auch hier dunkle Wolken die Aussicht versperrten, kehrte die Gruppe bald wieder zurück zum Tummelplatz. Nach einer kleinen Verschnaufpause machte man sich auf den langen Rückweg und über den „Brunndobelweg“ marschierte die Gruppe hinab zum Schwarzbachparkplatz in der sog. „Hackl-Reibn“. Dort informierte H. Gibis die Gruppe über die Waldbahn, die von 1909 bis 1930 für den Holztransport zwischen Spiegelau und der Hacklreibn bei Mauth eingesetzt wurde. Von der Hacklreibn war es dann noch eine kurze Strecke hinauf zum Freilichtmuseum, wo nach einer fünfstündigen Wanderung in der „Ehrn“ Einkehr gehalten wurde. Trotz des nicht gerade idealen Wanderwetters waren die Tourengeher zufrieden und gut gelaunt und der Vorstandsvorsitzende Helmut Kaspar bedankte sich beim Wanderführer für die Auswahl dieser selektiven Route und die interessanten Ausführungen über die Schützengilde Mauth und die Waldbahn.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Hubert Gibis

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Wanderführerin: Sabine Kraus von Langdorf.

Teilnehmer: 8 Personen.

Wetter: Gutes Wanderwetter.

Abfahrt: 9:15 Uhr mit Privat-Pkw´s von Freyung nach Grafenau.

             Um 9:51 Uhr weiter mit der Waldbahn von Grafenau über Zwiesel nach Nebelberg.

Rückfahrt: Mit der Waldbahn von Nebelberg nach Grafenau. Mit Pkw´s von Grafenau nach Freyung.

Wanderroute (lt. Programm, da keine Bericht der Führerin):

Wanderung am Kapellenwanderweg von Nebelberg nach Schwarzach –Außenried – Froschaumühle – Kolnberg nach Langdorf. Ankunft um 15:00 Uhr.

Streckenlänge: ca. 7 km, Gehzeit: 3 Stunden.

Einkehr in Langdorf.

Anschließend kurze Wanderung von Langdorf zur Bahnhofstation in Nebelberg.

Um 16:40 Uhr Rückfahrt mit der Bahn nach Grafenau, dann mit Pkw´s von Grafenau zurück nach Freyung (Ankunft: 18:10 Uhr).

Kurz-Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Elmar Hartl

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Werfenweng_2018

Waldverein Freyung beim Eis-Elefanten im Tennengebirge

Dunkle Wolken und Regen begleiteten die 30 Teilnehmer der Waldvereinssektion Freyung am ersten Tag des dreitägigen Jahresausfluges auf ihrer Fahrt ins Tennengebirge. Aber das Wetter besserte sich bald und am 2. und 3. Tag sorgte blauer Himmel und Sonnenschein bei den Wanderungen und Besichtigungen für eine ausgelassene Stimmung. Darüber freute sich insbesondere die Organisatorin und Wanderführerin Rita Weiß, denn sie hatte diesen Ausflug bestens vorbereitet und wusste, dass zum Gelingen einer Veranstaltung auch das Wetter eine wichtige Rolle spielt.Nach einer vierstündigen Busfahrt erreichten die Teilnehmer die Ortschaft Werfen. Dann folgte eine 20 minütige steile und gefährliche Auffahrt zum Besucherzentrum der „Eisriesenwelt Werfen“ in 1000 m Höhe, die dem Busfahrer Raček sein ganzes Können abverlangte. Bis zum Eingang der Eishöhle an einer steilen Felswand waren es dann noch 640 Höhenmeter, die bewältigt werden mussten. Dies geschah teilweise zu Fuß und zum Teil über eine Seilbahn, die die Gruppe 500 m höher brachte. Höhepunkt des Tages war dann die Besichtigung der größten Eishöhle Europas im Kalksteinmassiv des Tennengebirges. In einer 70 minütigen Besichtigung mussten die Besucher, ausgerüstet mit Hand-Karbidlampen, über 700 Stufen 140 Höhenmeter überwinden. Die vielen Eisformationen in den riesigen Höhlen wurden vom Höhlenführer mit Magnesiumlicht beleuchtet. Absolutes „Highlight“ war in einer mächtigen Eishöhle der riesige „Eiselefant“, der sich im Laufe vieler Jahre durch einsickerndes und in der Höhle dann gefrierendes Schmelzwasser zu einer gigantischen Eisfigur entwickelte. Gut beleuchtet durch das Magnesiumlicht konnten die Besucher diesen Elefanten lange bestaunen.

Zufriedene und gut gelaunte Teilnehmer fuhren dann wieder mit dem Bus hinunter nach Werfen und weiter in das Quartier zum „Zistelberghof“ in Werfenweng. Nach einem ausgiebigen Abendessen und einer ruhigen Nacht wurde über die

Unternehmungen am zweiten Tag beraten. Letzten Endes gab das sich bessernde Wetter den Ausschlag und man beschloss, wie vorgesehen die Almenwanderung durchzuführen. Mit dem Bus fuhren die Teilnehmer zum Ortsteil Zaglau und dann mit der Kabinenbahn zur Bischlinghöhe in 1834 m hinauf. Nebel und Wolken verzogen sich, ein Gruppenfoto wurde „geschossen“ und bei schönstem Wanderwetter marschierte die Gruppe los. Anfangs ging es auf einem Wiesenweg gleich steil hinab

vorbei am Ladenberg und der Moosalm zur Prokschalm. Nach einer kurzen Besichtigung wanderte man weiter zur Moosalm, der Mayrhofalm und Brandstättalm zur „Hackelhütte“. Dort war ausreichend Platz für alle Wanderer und man hatte einen schönen Blick auf Werfenweng, die Bischlinghöhe und das Tennengebirge mit dem „Hochthron“ in unmittelbarer Nähe. Bei Brotzeit und Getränken stärkten sich die Wanderer und berieten dann über die weitere Tour. Die Mehrheit entschied sich für die eineinhalbstündige Wanderung hinab zur Talstation der Kabinenbahn in Zaglau, der Rest marschierte praktisch wieder zurück über die Almen hinauf zur Bischlinghöhe und fuhr von dort mit der Kabinenbahn wieder hinunter zur Talstation. Von dort brachte der Bus die Teilnehmer wieder zurück zum Zistelberghof.

Am dritten Tage wurde bald nach dem Frühstück die Rückfahrt angetreten, denn in Werfen war die Besichtigung der Burg „Hohenwerfen“ eingeplant. Diese Burg macht schon von weitem einen imposanten Eindruck: Auf einem Felsenkegel im Salzachtal präsentiert sich dieses mächtige Bauwerk. Im Innenhof war schon mächtiges Treiben: Mittelalterliches Handwerk wurde dargeboten und Schwertkämpfer zeigten ihre eingeübten Angriffe. Bevor der Touristenansturm kam, führte der Guide in historischer Kleidung die Gruppe durch die Burgräume: Die Kapelle, den Glockenturm mit seinem historischen Uhrwerk und dem langen Pendel, das Zeughaus mit den Kampfausrüstungen, das Fürstenzimmer und die Folterkammer mit den Folterwerkzeugen. Hier zeigte die Schatzmeisterin Hanni Dillinger dann zur Belustigung der Teilnehmer, wie man an einem Pranger der gaffenden Menge ausgesetzt ist.

Eine weitere große Attraktion auf der Burg war die Greifvogelschau. Auf der Lindenwiese der Burg und in malerischer Kulisse gaben gut ausgebildete Falkner Einblicke über die jahrhunderte alte Kunst der Falknerei und zeigten, wie Falken, Adler, Geier und andere heimische Greifvögel im Flug ihre Beute schlagen. Die Besucher merkten, dass die Falkner viel Liebe und Geduld mit den Tieren haben und über großes Wissen über Biologie und Verhalten der Greifvögel verfügen.

Nach der Greifvogelschau stärkte sich die Gruppe durch ein üppiges Mahl im Burgrestaurant und trat dann die Rückfahrt nach Freyung an. Auf dieser Rückfahrt zog dann der Vereinsvorsitzende Helmut Kaspar ein Resümee über diesen gelungenen Ausflug und lobte die hervorragende Organisation dieser Reise durch seine Schriftführerin Rita Weiß, unterstützt von ihrem Ehemann.

Bericht und Fotos: Helmut Stampka