Foto: Helmut Stampka

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Waldverein wandert durchs Klosterfilz

Die erste Winterwanderung führte eine 21-köpfige Gruppe des Waldvereins Freyung unter der Führung von Wanderführerin Marita Schiller in den Klosterfilz und Großen Filz des Nationalparks. Ausgangspunkt der Rundwanderung war der Parkplatz Racheldiensthüttenstraße. Von dort ging es auf gut markiertem Weg im Zeichen der „Kreuzotter“ durch das Naturschutzgebiet. Die bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit faszinierende 11,5 km lange Tour bietet abwechslungsreiche Einblicke in die Landschaft eines Hochmoors. Auf Bohlenstegen unterwegs sieht man seltene Baumarten wie Latschenkiefern, mystisch ins Winterkleid getaucht. Die Natur sich selbst überlassen – das ist die Philosophie des Nationalparks. In diesen Genuss kommt auch der Biber, der auf natürliche Weise durch den Bau von Dämmen zum Erhalt der unberührten Filzlandschaft beiträgt. Das Wechselspiel von Eis und Wasser entlang der Großen Ohe bot für die Wanderer zahlreiche Fotomotive. In der Nähe des Weilers Siebenellen lud ein Hüttenplatz zur Rast ein, wo man sich die mitgebrachte Brotzeit bei herrlichem Sonnenschein schmecken ließ. Danach ging es leicht bergauf in Richtung Nationalparkstraße, die man überquerte. Über Guglöd führte der Wanderweg wieder zurück zum Parkplatz. Die anschließende Einkehr in Neuschönau rundete die eindrucksvolle Wanderung ab.

Text und Foto: Marita Schiller

 

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2019

Immer beliebter: die Fackelwanderung des Waldvereins

Die Fackelwanderung der Waldvereinssektion Freyung bildet jedes Jahr den Start im Veranstaltungs-programm der Sektion und wird immer beliebter bei den Vereinsmitgliedern. Diesmal waren es 31 Teilnehmer, die die Organisatorin Luise Weiderer bei der Fackelwanderung begleiteten. Bei kühler Temperatur und sternenbehangenem Himmel starteten um 18 Uhr die warm angezogenen und gutgelaunten Wanderer Richtung Bahnhofstraße. Über den Galgenhügel führte der Weg weiter nach Solla, dort stieg man den Skihang hinauf und vorbei an der „Spindler“-Kapelle erreichten die Wanderer die Forststraße, die von Solla nach Falkenbach führt. Auf der auch im Winter von der Stadt Freyung gut geräumten Waldstraße war ein angenehmes Marschieren möglich und die Gruppe war in bester Stimmung. Nach knapp zwei Stunden tauchten die ersten Häuser der Ortschaft Falkenbach auf und im Gasthaus „Danibauer“ erholten sich die Wanderer bei einer guten Brotzeit und dem passenden Getränk. Gut verpflegt fuhren die meisten Teilnehmer mit dem Bus wieder nach Freyung.

Bericht: Helmut Stampka

Fotos: Dr. Peter Dillinger

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19.11.10_Herzogsreut

Auch der November kann noch sonnige Tage bringen – einen solchen nutzte die Waldvereinssektion Freyung, angeführt von Dr. Dillinger und Gattin, zu einer spätherbstlichen Wanderung um Herzogsreut. Vom Dorfkern ausgehend ging es zunächst über die hängigen Wiesen hinauf an den Rand der Rodungsinsel, als solche das Dorf noch immer in der Landschaft liegt. Herzogsreut hatte im vergangenen Jahr sein 400-jähriges Bestehen gefeiert. Deutlich erkennbar ist auch noch die alte Ortsflur mit den Anfang des 17. Jahrhunderts angelegten Waldhufen, die sich vom Dorf weg als Flurstreifen zum umgebenden Wald hin erstrecken. Genießen konnte man auch die klare Sicht hinauf zum Almberg und zu den Grenzbergen, dominiert vom Lusen. Nach Umrundung der Waldabteilung Bärenreut führte die Route am Windischbach entlang, in dem heute noch die Spuren der Holztrift gut erkennbar sind. Über Schlichtenberg und die Waldmühle wurde die Bäckerkreuzkapelle als nächstes Ziel angesteuert. Hier war vor 240 Jahren wegen einer grassierenden Viehseuche ein Flurkreuz aufgestellt worden. Kunstmaler Turek und die Waldgenossenschaft ließen es 1978 mit einer Kapelle einhausen. Ein launiger Wiesenweg leitete die Wandertruppe schließlich zum Dorfkern als Ausgangspunkt zurück.

Mit einer privaten Einkehr klang der Wandertag dann aus.

Bericht und Foto: Dr. Peter Dillinger

 

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Die Schriftführerin der Waldvereinssektion Freyung, Rita Weiß organisierte und führte diese Wanderung. 14 Vereinsmitglieder wanderten mit ihr bei einem herrlichen Herbsttag an den Waldrändern von Freyung nach Karlsbach.

Vom Friedhof-Parkplatz bei Schönbrunn führte der Weg leicht bergauf zum Waldrand des „Bergholzes“ und dann weiter in südlicher Richtung, auf der linken Seite stets der bunte Herbstwald, auf der rechten Seite der Blick auf die Dörfer Schönbrunn, Pittersberg und Grillaberg. Hinter Grillaberg ging die Tour weiter am Südhang des „Gemeindeberges“, die kleinen Bachläufe “Holzbach“ und „Gstettenbach“ wurden überquert und nach einer kurzen Strecke bergauf erreichte die Wandergruppe die Ortschaft Atzesberg. Das obligatorische Gruppenfoto wurde bei einem wunderschönen alten Bauerngehöft „geschossen“ und weiter ging die Wanderung - überwiegend am“ Goldenen Steig“ entlang - zur Ortschaft Reut. Den Kirchturm von Karlsbach bereits im Blickfeld machte der Weg dort einen Schwenk nach Osten und über die „Schinderbach“-Brücke kamen die Wanderer nach einem dreistündigen Marsch in Karlsbach an, wo im Berggasthof Einkehr gehalten wurde.

Bericht und Fotos: Helmut Stampka

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Eine anspruchsvolle und ausgedehnte Wandertour organisierte der Wanderwart Hubert Gibis für die Mitglieder der Waldvereinssektion Freyung. Eine Gruppe von

20 Personen begleitete den Wanderführer bei herrlichem Wanderwetter auf dieser Tour durch den bunten Herbstwald im „Mauther Forst“.

Vom Start beim Freilichtmuseum führte der Weg am Reschbach entlang hinauf zur „Alten Klause“. Anschließend ging es weiter auf dem unmarkiertem „Zametzer Steig“ am Südhang des „Farrenberges“ zur „Schwarzbachklause“. Nur eine kurze Trinkpause wurde dort eingelegt und dann marschierte die Gruppe weiter auf dem „Kapellenweg“ zur 1315 m hoch gelegenen „Steinfleckhütte“ auf einer Felsenhalde des Steinfleckberges. Das schöne Wetter ermöglichte den Wanderern an dieser Stelle einen herrlichen Blick auf den „Lusen“ und den „Hohen Filzberg“ und so legte man auch eine längere Brotzeitpause ein.

Gut erholt von dem bisher acht km langen Marsch wanderte die Gruppe anschließend zum „Kirchlingerstand“, dem Quellgebiet des „Kleinen Schwarzbaches“, welcher ehemals als Waldweide genutzt wurde. Ab hier führte die Tour dann steil abwärts, zunächst zur Mündung der „Langfilzseige“ in den „Kleinen Schwarzbach“, dann auf dem „Lusensteig“ bis zur Einmündung des Kleinen Schwarzbaches in den Reschbach. Ein kurzes Stück bachaufwärts und dann noch auf der Straße weiter erreichte die Gruppe nach einer 14 km langen Wanderung und einer Gehzeit von sechs Stunden ihr Ziel, das Freilichtmuseum in Finsterau. Dort konnten sich die Wanderer von der langen Tour bei gutem Essen und Getränken wieder schnell erholen.

Bericht: Helmut Stampka, Fotos: Hubert Gibis